Wer Gewalt widerstehen will braucht festen Boden unter den Füßen.

Als Anbieter erzieherischer Hilfen nach dem SGB VIII in Form von ambulanten und stationären Hilfen ist die Jugendsiedlung Heidehaus als freier Träger stets bemüht, das Leistungsangebot an den Bedürfnissen der Hilfeempfänger und dem zuständigen Kostenträger weiterzuentwickeln.

Vielen Jugendlichen kann aufgrund ihrer Problematiken und Verhaltensauffälligkeiten (Delinquenz, Schulverweigerung, Verwahrlosung etc.) kein adäquates Hilfsangebot gemacht werden. Häufig sind sie dem Jugendamt aus mehrjähriger Betreuungsarbeit bekannt und werden als „hoffnungslose Fälle“ beschrieben. Aus diesem Grund hat die Jugendsiedlung Heidehaus 3 Intensivangebote in ihre Einrichtung integriert.

Was müssen wir lernen

  • Selbst – und Fremdwahrnehmung überprüfen
  • Kooperationsmöglichkeiten einüben
  • Konfliktfähigkeit verbessern
  • Selbstbehauptung erproben
  • Interventionstechniken erarbeiten

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Trainings ist es den Umgang mit den eigenen (aggressiven) gewalthaltigen Anteilen zu betrachten, um so erfolgreich Provokationen und der damit verbundenen Eskalation entgegen zu wirken, und dadurch ein gewaltfreies Verhaltensrepertoire zu erlernen.

Dazu gehört unter anderem

  • Eigene Grenzen und die Anderer einschätzen und verstehen zu lernen
  • Respektieren von Schwäche und Stärke
  • Regeln erstellen und akzeptieren
  • Lösungsstrategien entwickeln und erproben
  • Erarbeitung einer eigenen Gewaltdefinition
  • Realitätstransfer

Neben theoretischen Grundlagen, werden die Inhalte durch spielerische Übungen und Gruppenarbeiten vermittelt. Anhand von Fallbeispielen, Rollenspiel und Statuentheater sollen Handlungsmöglichkeiten zur Gewaltfreiheit, Deeskalation und Intervention eingeübt und erlernt werden um so eine Alltagstauglichkeit und Handlungsalternativen zu erlangen.

Der zeitliche Umfang beträgt 16 bis 18 Stunden, die auf zwei bis drei Tage verteilt werden. Das Training findet in der Jugendsiedlung Heidehaus statt. Materialien, Getränke und Speisen werden gestellt. Nach Vereinbarung kann das Training auch außerhalb der Einrichtung stattfinden. Die Teilnehmerzahl sollte 15 Personen nicht überschreiten. Die Teilnahme wird mit einer Bescheinigung zertifiziert.

Zielgruppen

  • Jugendliche in der Erziehungshilfe
  • Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe
  • Schulklassen
  • Multiplikatoren
  • Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen
  • Realitätstransfer

Neben theoretischen Grundlagen, werden die Inhalte durch spielerische Übungen und Gruppenarbeiten vermittelt. Anhand von Fallbeispielen, Rollenspiel und Statuentheater sollen Handlungsmöglichkeiten zur Gewaltfreiheit, Deeskalation und Intervention eingeübt und erlernt werden um so eine Alltagstauglichkeit und Handlungsalternativen zu erlangen.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch. 

Fahrdienst

Da unsere Einrichtung in mitten des Teutoburger Waldes liegt und sich der Weg zum nächsten Ort um einige wenige Kilometer erstreckt, haben wir für unsere Bewohner bereits vor vielen Jahren einen Fahrdienst eingerichtet.

Die täglichen Strecken, welche zur Bewältigung des Schul-/ & Arbeitsweges, als auch für Einkaufsfahrten und Freizeitbeschäftigungen erforderlich sind, können mit unserem Fahrdienst gemacht werden. Hierzu liegen in jeder Wohngruppe, sowie in den Verwaltungsgebäuden „Tourpläne“ aus, welche auf dem ersten Blick an einen Busfahrplan erinnern – Und ebenso ist auch dieser zu verstehen.

Unser engagiertes Team aus insgesamt 4 Fahrern / Dienstleistern beginnt ihren Dienst für unsere Bewohner bereits um 05:30 Uhr und bietet ihre Touren bis etwa 20:00 Uhr an. Ideal, um in den Ort, zum Einkaufszentrum, oder zum zentralen Verkehrsnetz (Bus & Bahn) zu gelangen.