Stabsunteroffizier Jil J., Stabsunteroffizier Cedrik J., Hauptmann Martin W. und Stabsfeldwebel Marc E. freuen sich die Spende an Sven Weber und Marleen Strate für die Jugendsiedlung Heidehaus zu überreichen.

Zusammengekommen ist der Betrag im Rahmen einer Tombola, die anlässlich eines Besuchertags in der Rommel-Kaserne in Augustdorf durchgeführt wurde. Möglich wurde die Spende durch das gemeinsame Engagement der Besucherinnen und Besucher aus Blomberg-Großenmarpe sowie der Soldatinnen und Soldaten der Patenkompanie.

Hintergrund des Besuchertags ist eine seit über zwei Jahren bestehende offizielle Patenschaft zwischen der Bundeswehreinheit in Augustdorf und der Ortschaft Blomberg-Großenmarpe. Die Begegnungen sind dabei längst zu einer festen Tradition geworden. Soldatinnen und Soldaten sind regelmäßig beim Sportfest oder auf dem Weihnachtsmarkt in Großenmarpe zu Gast.

Mitte April öffnete die Bundeswehreinheit die Tore der Rommel-Kaserne für einen Besuchertag. Mehr als 50 Gäste aus Großenmarpe nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Auftrag und Alltag der Einheit zu informieren. Ein besonderer Höhepunkt war die Tombola, deren Erlös nun der Jugendsiedlung Heidehaus e.V. zugutekommt.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Einheit steht die ZAW-Betreuungsstelle (Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung). Ihr Auftrag ist die militärische Führung und Betreuung von bis zu 200 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmern während ihrer zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung bei zivilen Bildungsträgern. In unterschiedlichen Lehrgängen können Berufsabschlüsse, etwa als Mechatroniker, Berufskraftfahrerin oder Fachinformatiker, erworben werden. Darüber hinaus werden Fachausbildungen, zum Beispiel für Kaufleute für Büromanagement oder zum IT-Spezialisten, angeboten.

Die ZAW-Betreuungsstelle wurde im Oktober 2019 in der Rommel-Kaserne aufgestellt. Bis heute haben über 600 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer ihre zivil-berufliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Mit der Spende setzt die Patenschaft zwischen Großenmarpe und der Bundeswehreinheit in Augustdorf ein weiteres Zeichen für gelebte Verbundenheit und dafür, wie gemeinsames Handeln vor Ort konkrete Unterstützung möglich macht.

 

Fahrdienst

Da unsere Einrichtung in mitten des Teutoburger Waldes liegt und sich der Weg zum nächsten Ort um einige wenige Kilometer erstreckt, haben wir für unsere Bewohner bereits vor vielen Jahren einen Fahrdienst eingerichtet.

Die täglichen Strecken, welche zur Bewältigung des Schul-/ & Arbeitsweges, als auch für Einkaufsfahrten und Freizeitbeschäftigungen erforderlich sind, können mit unserem Fahrdienst gemacht werden. Hierzu liegen in jeder Wohngruppe, sowie in den Verwaltungsgebäuden „Tourpläne“ aus, welche auf dem ersten Blick an einen Busfahrplan erinnern – Und ebenso ist auch dieser zu verstehen.

Unser engagiertes Team aus insgesamt 4 Fahrern / Dienstleistern beginnt ihren Dienst für unsere Bewohner bereits um 05:30 Uhr und bietet ihre Touren bis etwa 20:00 Uhr an. Ideal, um in den Ort, zum Einkaufszentrum, oder zum zentralen Verkehrsnetz (Bus & Bahn) zu gelangen.